DLL (Dynamic Link Library)
DLL ist ein Windows-Format für gemeinsam genutzte Bibliotheken, das Code und Daten enthält, die von mehreren Programmen gleichzeitig verwendet werden. DLLs ermöglichen modulares Software-Design, reduzieren den Speicherverbrauch durch Code-Sharing und sind grundlegend für das Windows-Betriebssystem und sein Anwendungsökosystem.
MIME-Typ
application/vnd.microsoft.portable-executable
Typ
Binaer
Komprimierung
Verlustfrei
Vorteile
- + Code sharing — multiple programs use the same DLL in memory
- + Modular updates — patch a DLL without recompiling applications
- + Reduced disk and memory usage through shared libraries
Nachteile
- − DLL Hell — version conflicts between applications
- − Security risk — malicious DLL injection and sideloading attacks
- − Windows-only — Linux uses .so, macOS uses .dylib
Wann Sie .DLL verwenden sollten
DLLs werden von Windows-Anwendungen verwendet; Entwickler erstellen sie für gemeinsam genutzte Bibliotheken. Endbenutzer sollten System-DLLs nicht ändern oder löschen.
Technische Details
DLL-Dateien verwenden das PE-Format (Portable Executable) — die gleiche Struktur wie .exe-Dateien, aber mit einem Flag, das sie als Bibliotheken kennzeichnet. Sie exportieren Funktionen und Daten über eine Export-Tabelle und werden vom Windows-Loader zur Laufzeit geladen.
Geschichte
Microsoft führte DLLs mit Windows 1.0 im Jahr 1985 ein, um Code zwischen Anwendungen in speicherbegrenzten Umgebungen zu teilen. Das Format entwickelte sich mit Windows zum heute verwendeten PE-Format (Portable Executable).