RAW (Kamera-Rohdaten-Bild)
RAW ist ein Sammelbegriff für unverarbeitete Bilddaten, die direkt vom Kamerasensor erfasst werden. Jeder Kamerahersteller verwendet ein eigenes RAW-Format (CR2, NEF, ARW, DNG). RAW-Dateien enthalten maximale Bilddaten für professionelle Nachbearbeitung und Farbkorrektur.
MIME-Typ
image/x-raw
Typ
Binaer
Komprimierung
Verlustfrei
Vorteile
- + Maximum dynamic range and color data
- + Non-destructive editing with full flexibility
- + 12-14 bit depth for precise color grading
- + White balance adjustable after capture
Nachteile
- − Very large file sizes (20-60 MB per image)
- − Requires specialized software to view and edit
- − Proprietary formats vary by camera maker
Wann Sie .RAW verwenden sollten
Verwenden Sie RAW-Aufnahmen für professionelle Fotografie, wenn maximale Flexibilität bei der Nachbearbeitung benötigt wird. Konvertieren Sie zu JPEG oder TIFF für die Auslieferung.
Technische Details
RAW-Dateien speichern 12–14-Bit-Sensordaten vor Demosaicing, Weißabgleich oder Gammakorrektur. Sie enthalten typischerweise Bayer-Muster-Daten, EXIF-Metadaten und eine eingebettete JPEG-Vorschau.
Geschichte
Die RAW-Aufnahme wurde mit professionellen Digitalkameras Anfang der 2000er Jahre üblich. Adobe führte 2004 DNG (Digital Negative) als offenen Standard für RAW-Daten ein.